Kapitel 1 - Die Enstehung des teuflischen Sprösslings
Frederick Charles Krueger ist das Produkt einer Vergewaltigung der jungen Nonne Amanda Krueger, die in den 40er Jahren im Namen ihres Glaubens freiwillig im Westin Hills Asylum aushalf, eine Nervenheilanstalt, die für ihre grausamen Insassen berüchtigt war. Die Unachtsamkeit des Westin Hills-Wachpersonal hatte zur Folge, dass Amanda mehrere Tage lang mitsamt der rund einhundert wahnsinnigen Patienten in gemeinsamer Gefangenschaft verbringen musste, was natürlich nicht ohne Konsequenzen blieb. Von diesen wurde sie mehrfach bis zur Bewusstlosigkeit misshandelt und sogar vergewaltigt, bis man schließlich ihre Not erkannte und den Körper der geschändeten Nonne umgehend in das nächstliegende Krankenhaus beförderte, wo die praktizierenden Ärzte letztendlich ihre Schwangerschaft diagnostizierten. Neun Monate später gebar Amanda das Kind, welches sie lieblos Freddy taufte und sofort in die Obhut des Staates gab, da sie in ihrem Neugeborenen den Teufel sah.
Kapitel 2 - Jugend und satanistischen Neigungen des Kruegers
Nachdem der teuflische Sprössling in die Obhut des Staates übergeben worden war, entschied man sich den Jungen umgehend an ein Waisenhaus weiter zu vermitteln, wo sich innerhalb kürzester Zeit ein Adoptivvater fand. Mister Underwood, das neue Familienoberhaupt, machte das neu gewonnene Familienglück jedoch gleich wieder zu Nichte. Denn die Alkoholsucht des Ziehvaters ließ jeden einzelnen Tag des Jungen zu grausamen Prüfungen werden. Er setzte Frederick einer kontinuierlichen Schikane aus, die von Beleidigungen bis hin zur Gewalt führte. Die alltäglichen Schmerzen und der ganze Leid, die dem Kind zugefügt wurden, wandelte dieses schließlich in Zorn und Hass um, welches es dazu bewegten, die Wut in satanistischen Experimenten auszuleben, wie das Quälen und Töten von Kleintieren. Nach und nach entwickelte sich der kleine Bastard zu einem gewaltätigen Soziophaten, bis seine Aggressionsbereitschaft im Teenager-Alter schließlich den Höhepunkt erreichte und ihn dazu bewegte, seinen Stiefvater auf grausamste Weise das Leben zu nehmen.
Kapitel 3 - Familienleben und Gerichtsprozess des Kindermörders
Nachdem Freddy Krueger Jahre später seine schreckliche Kindheit weitgehend hinter sich gelassen hatte, heiratete er eine Frau namens Loretta und bekam mit ihr eine gemeinsame Tochter, die sie liebevoll Kathryn tauften. Die Krueger-Familie residierte in der Elm Street 1428 im Örtchen Springwood, in dem selben Haus, in dem Frederick seine schmerzvolle Jugend verbrachte. Hinter der glücklichen Familienfassade verbarg sich das geheime Doppelleben des Kruegers und zwar das eines Kindermörders. Während seiner Ehe entführte er unzählige Kinder aus der Nachbarschaft, derer Leben er sich aus unbekannten Motiven in einem Heizungskeller entledigte. Natürlich blieb sein zweites Ich nicht lange unter Verschluss und ausgerechnet seine Ehefrau Loretta kam als erste hinter den grausamen Machenschaften ihres Gatten. Da sie von nun an ein zu hohes Risiko darstellete, erschlug Freddy seine Lebensgefährtin ohne weiteres Zögern direkt vor den Augen seiner Tochter Kathryn. Aufgrund dieses Ereignisses blieben Freddy Kruegers Taten und vor allem seine Absichten nicht lange vor der Außenwelt geheim. Was folgten waren seine Inhaftierung und die Wegnahme seiner leiblichen Tochter, die aus Sicherheitsgründen fernab ihrer Heimat in einer Pflegefamilie untergebracht worden ist. Außerdem ließ man es sich nicht nehmen, das Mädchen auf Maggie umzutaufen, um so auch den letzten Überbleibsel der Krueger-Familie zu entfernen. Bereits zwei Jahre nach seiner Inhaftierung wurde Freddy Krueger aufgrund diverser Verfahrensfehler und einer hohen Anzahl von unzulässigen Beweisen wieder an die Freiheit gesetzt, was Amanda Krueger, die Mutter des Springwood-Slashers, veranlasste sich das Leben zu nehmen.
Kapitel 4 - Ableben und Wiederkehr vom Springwood-Slasher
Kurz nach dem gescheiterten Gerichtsprozess war die Gemeinde und besonders die Elternschaft von Springwood über den Ausgang des Verfahrens fürchterlich entsetzt. Sie beschlossen das Gesetz in die eigene Hand zu nehmen. Aus diesem Grund versammelten sie sich in Scharen um Freddys vermeintlichen Heizungskeller und setzten diesen ohne weiteres Überdenken in Brand. Freddy Krueger verbrannte bei lebendigem Leib und schwor, während die Flammen seine Haut vom Fleisch rissen, dass er zurückkommen würde, um sich zu rächen. Nach seinem Ableben entledigte sich die inzwischen erleichterte Gemeinde der Überreste des verblichenen Kindermörders auf dem Schrottplatz der Penny Brothers, um ihre gemeinsame Tat vor dem hiesigen Gesetz zu verbergen. Unterdessen befand sich die Seele von Freddy Krueger auf direktem Weg zur Hölle, wo ihm seine eigene Verdorbenheit dazu verhalf, ewiges Leben zu erlangen. Seither besitzt er die Fähigkeit in die Träume der Menschen einzudringen und diese nach seinen eigenen grausamen Vorstellungen zu gestalten. In der Nacht, in der Freddy die Rückkehr durch die Träume der Bewohner von Springwood gelang, nahm er Rache und zwar an die Nachkommen derer, die er seinen menschlichen Tod zu verdanken hatte.
Kapitel 5 - Freddy Kruegers unruhige Seele
Bislang konnten sich nur wenige dem Terror des Albtraum-Killers entziehen, dachten sie hätten ihn bezwungen, nur um im Nachhinein vom Gegenteil überzeugt und Augenzeuge seiner erneuten Auferstehung zu werden. Jason Voorhees markiert das einzige Individuum, das dem Springwood-Slasher je ebenbürtig war. Freddy benutzte den Killer vom Camp Crystal Lake, um die Kinder der Elm Street in Angst und Schrecken zu versetzen, wodurch abermals Furcht und die Erinnerung an den vermeintlichen Kindermörder wachgerufen worden sind. Denn das ist der einzige Weg, um Freddy Krueger die Rückkehr in die Traumwelt zu ermöglichen, die gleichzeitig eine Pforte zum Reich der Lebenden darstellt. Seine erneute Erscheinung im menschlichen Reich führte zu einer gewaltigen Konfrontation mit Jason, den er zuvor für seine eigenen Zwecke kontrolliert hatte. Seit dieser Begegnung residiert Freddy Krueger wieder in den tiefen der Hölle, mit keinerlei Hinweisen, weder ob, noch wann er zurückkehren wird.
